Überaus spannend und abwechslungsreich erzählte Familiensaga über eine deutsche Familie im 20. Jahrhundert

Im Zentrum dieser aus verschiedenen Perspektiven erzählten Familiengeschichte steht die tragische Figur der Lola Rosa Salz (1905 - 2015). Ihr Schicksalsort ist das renommierte Hotel Fürstenhof in Leipzig, in dem sie ein entscheidendes Jahr ihrer Kindheit und die letzten 25 Jahre ihres Lebens - nach einem unglücklichen Sturz - quasi als lebender Leichnam verbringt. Über ihre Kindheit in München erzählt ihre Enkelin Emma Salz, ebenso über ihr Schicksalsjahr in Leipzig, wo sie neunjährig ihre todkranke Mutter mit einem Kissen erstickt, worauf sie von ihrem Vater in ein Erziehungsheim gesteckt und verstoßen wird. Sie schwört sich, das Hotel nie mehr zu betreten. Über die letzten Kriegsjahre, über die Bombardierung und die Flucht erzählt in eindringlicher Weise ihr Mann Alfons Ervig. 1945 wird Gretl, die Schwester Lolas, durch Besatzungstruppen vergewaltigt und stirbt. Lola und ihre beiden Kinder Kurt und Aveline müssen dies miterleben. Dieses Trauma wird Mutter und Tochter von da an nicht mehr loslassen. Zu spüren bekommt dies vor allem die 1942 geborene Aveline, die nun über die kargen Nachkriegsjahre in München erzählt.

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